Mittwoch, 14. März 2007

In 3D fotografieren...


...ist eigentlich ganz einfach: Ich war so frei, zwei Bilder von der Zufahrtsstraße zum Forschungszentrum Jülich zu machen. Allerdings bin ich für das Zweite Foto einen guten Schritt zur Seite gegangen. Die beiden Bilder zeigen so das selbe Motiv, aber aus verschiedenen Perspektiven. Genau so funktioniert das mit unseren Augen ja auch: durch den kleinen Abstand zwischen den Augen bekommen wir erst den richtigen dreidimensionalen Eindruck der Welt. Wenn man nun durch den Bildschirm hindurch sieht, sodass das linke Foto für das linke Auge und das rechte Foto für das rechte Auge da ist, sehen beide Augen die Gegend aus leicht verschiedenen Winkeln. Unser Gehirn fühlt sich wie in der realen Welt und alles erscheint in 3D...
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Sonntag, 11. März 2007

Nur 2 Tage...

Ich habe eben etwas total erschreckendes bemerkt: Bakterien vermehren sich ziemlich schnell. Wenn sie genug zu fressen haben und sich sonst auch rundum wohl fühlen, verdoppelt sich ihre Anzahl alle 20 Minuten. Eine winzige stäbchenförmige Bakterie (z.B. Escherichia Coli aus dem Darm) besteht im Grunde ja nur aus Wasser und ein paar Proteinen. Mit einem Durchmesser von 1 µm und knapp 3 µm Länge wiegt sie vielleicht 3 Femtogramm (3∙10-15 g). Ich habe vorhin einfach ausgerechnet, wie lange es dauern würde, bis die aus einem einzigen Bakterium entstehende Bakterienkolonie so viel wiegt wie unsere Erde - etwa 6000 Trilliarden Tonnen (genauer 5,97∙1024 kg). Und erschreckender Weise geht das ziemlich fix:
Nicht einmal 2 Tage würde es dauern - nur 1 Tag, 22 Stunden und etwa 50 Minuten. Vorausgesetzt die Bakterienzahl verdoppelt sich tatsächlich alle 20 Minuten. Natürlich ist das rein theoretisch denn die Bakterien haben nach wenigen Stunden schon keinen Platz und keine Nahrung mehr, folglich sterben sie oder wachsen zumindest viel langsamer. Aber interessant ist diese kleine Spielerei schon... etwa so wie die Geschichte vom Schachbrett und den Reiskörnern.

Freitag, 9. März 2007

Hai-Fisch Steak


Das Casino-Personal im Forschungszentrum hat wohl bemerkt, dass wir jetzt einmal pro Woche selber kochen *hehe* Heute gab es nämlich eine ganz exklusive Fisch-Speise: Haifisch! Eigentlich ganz lecker...
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Freitag, 2. März 2007

Die Amerikanische Botschaft

In den letzten Tagen habe ich unglaublich viele Formulare ausgefüllt und Unmengen an Gebühren für mein Visum an die USA überwiesen - ganz zu schweigen von den sündhaft teuren Telefonaten mit der Visa-Hotline. Heute Morgen bin ich dann ganz früh nach Frankfurt gefahren und habe alle Unterlagen dort abgegeben. Das ging - verglichen mit den Formularausfüllzeigen - erstaunlich schnell. Nicht einmal eine Stunde lang war ich in der Botschaft. Anschließend habe ich mir noch Frankfurt angesehen: den Fernsehturm, die prunkvollen Hochhäuser in der Innenstadt... und dann musste ich auch schon wieder zurück, da das Labor in Jülich noch auf mich wartete...
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Sonntag, 18. Februar 2007

Karneval in Jülich?

Eben ist ein Karnevalszug aus zwei popligen Wagen, aber krass lauter Mucke am Gästehaus vorbeigezogen. Natürlich hat Jülich mehr zu bieten, aber die beiden machten doch eher den Eindruck sich verfahren zu haben... ;o)
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Dienstag, 13. Februar 2007

C4

Ne, kein Sprengstoff, aber mindestens genau so gefährlich ist unser Ritual des Chili-Con-Carne-Contest (C4). Aber wir sind ja alle keine Anfänger mehr und können ordentlich was aushalten. Ich habe mir allerdings zuviel zugemutet und mit den Peperoni-Scheibchen, die der Jan - er war an der Reihe - für uns bereitgelegt hatte, ein Schärfeerlebnis der unerträglichen Art erlebt. Ich hatte ja keine Ahnung, dass das sooo brennen kann! Ich musste dann wie ein Weichei mit trockenem Brot und Milch "löschen". Falls da jemand eine bessere Idee hat, nehme ich die natürlich gerne an...
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Samstag, 10. Februar 2007

Auszugsvorbereitungen

Es ist ja nicht so, dass der Umzug von Stetternich nach Jülich das Ende großer Bemühungen gewesen wäre... Nein, im Gegenteil - eigentlich geht es jetzt erst richtig los:
Da mich ja bald eine längere Reise in und durch die USA erwartet, muss ich meine Sachen alle los werden. Natürlich habe ich das meiste bereits bei ebay verkloppt. Viel ist dabei nicht rumgekommen, aber immer hin. Vieles musste ich auch einfach wegwerfen. Aber jetzt ist so langsam eine Grenze erreicht, ab der sich diese Taktik nicht mehr weiter verfolgen lässt. (Ich möchte ja nicht die Sachen anderer Leute wegschmeißen oder einfach tolle Andenken verkaufen!) Daher müssen einige Kisten auf den Dachboden meiner Eltern ausgelagert werden. Dieses Wochenende habe ich damit angefangen und eine komplette Wagenladung nach Ahlen gekarrt. Im Fahrstuhl sieht das nicht nach sooo viel aus, aber im Auto wurde es doch sehr eng und eine der Kisten musste vorerst noch in Jülich bleiben. Mein Klavier war es leider nicht. Das steht jetzt wieder ungenutzt bei meinen Eltern rum - dabei konnte ich gerade wieder annähernd flüssig spielen....
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Donnerstag, 8. Februar 2007

Kochen im FZJ...

Da die kulinarischen Köstlichkeiten des See-Casinos in letzter Zeit doch etwas monoton geworden sind, bekochen wir uns im Institut jetzt ein mal pro Woche selber. Diese Woche bin ich an der Reiche gewesen und habe mich mit an den äußerst komplizierten Zubereitungstechniken des Nudeln kochens und Fertig-Pestoglas öffnens versucht. Ich glaube es ist mir gelungen. Gekocht wird übrigens in einer kleinen Küche im Keller des Institutes. Natürlich gibt es dort keinen Abzug, sodass die Wasserdampfschwaden sich in dem kleinen Raum ansammeln und auf den Flur quellen. Das Foto zeigt übrigens gerade den Meisterkoch - also mich - bei der Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen. Was tut man nicht alles für das Wohlergehen seiner geschätzten Kollegen ;o)
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Freitag, 2. Februar 2007

Amerika ich komme...

Eben ist ein Schreiben vom DAAD eingetroffen: Ich bekomme mein Stipendium für Forschungsarbeiten am Beckman-Institute in Urbana-Champaign. Einem kleinen Städtchen in Illinois in den USA, ca. 200 km südlich von Chicago. Da hat sich die Mühe des Antragschreibens ja gelohnt. Übrigens war das auch der Grund für meinen Umzug ins Gästehaus. Dort sind die Zimmer nämlich möbliert und ich kann einfach meine sieben Sachen packen und bin erst mal in Amerika. Kein Stress mit doppelter Miete. Im April soll es losgehen - jetzt heißt es Reiserute festlegen und Flüge buchen...

Mittwoch, 31. Januar 2007

Und das war's aus Stetternich


Heute ziehe ich endgültig aus. Nachdem ich in den letzten Wochen all mein Hab und Gut von meiner Wohnung in Stetternich ins nur wenige Kilometer entfernte Gästehaus in Jülich gebracht habe, ist heute der letzte Tag. Dessen Hauptattraktionen renovieren und sauber machen waren. Als Andenken habe ich mir aber noch einen letzten Sonnenuntergang gegönnt.
Jetzt sind alle Schlüssel bis auf einen Abgegeben - ich muss in knapp zwei Wochen noch ein paar Sachen für den Sperrmüll rausstellen...
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