Sonntag, 26. November 2006

Thanksgiving

Reichlich zu essen gab es bei Kristin (aus Amerika) die, um sich etwas heimischer zu fühlen, Thanksgiving bei uns in Deutschland feiern wollte. Hauptmahlzeit war natürlich ein 6,8 Kg schwerer Truthahn. Den aufzutreiben hat sich recht als recht kompliziert erwiesen, weil niemand wusste, das ein Truthahn die männliche Version eine Pute ist - sehr peinlich, aber das musste jetzt mal gesagt werde. Nebenbei gab es noch den berühmten Kürbiskuchen und andere südamerikanische Köstlichkeiten. Ein gelungener Nachmittag...
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Dienstag, 14. November 2006

Philosophierend...

...sind Nicolai und ich heute Abend durch Aachen gelaufen und haben dabei Pizza und Eis verdrückt. Danach gab's marokkanischen Tee und wir haben versucht ein uraltes Radio zu reparieren. Letzteres natürlich erfolglos...

Freitag, 10. November 2006

Tagebau Inden

Günter und ich haben für unser Institut eine Besichtigung des Tagebau Inden organisiert. Die Bagger sind einfach riesig und die Förderbänder auch. Ich hatte ja vor einigen Monaten schon einem einen Eindruck vom Tagebau Hambach bekommen, als ich mit dem Michael einige Terrassen hinabgestiegen bin. Wenn man aber ganz unten ist und neben so einem gewaltigen Bagger steht, ist das alles noch mal ein paar Größenordnungen gewaltiger. Es ist unvorstellbar, dass ganze Städte abgerissen werden, dann diese riesigen Bagger über 100 Meter tief die Löcher buddeln und andere nachher alles wieder zuschütten, sodass neue Häuser gebaut werden können. Allerdings erst nach einer gewissen Wartezeit, da sich der Boden noch setzen könnte. Sogar ganze Flüsse werden umgelegt, um an das "braune Gold" zu gelangen.

[ Fotos ]

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Sonntag, 5. November 2006

Allianz Arena


München hat ja viel zu bieten, neben Museeumsbesuchen, Spaziergängen in Parks, der Isar, und, und, und, ... gibt es ja auch noch die Allianz Arena. Die sieht wirklich toll aus.
Ach ja, ins Kino gehen kann man auch noch: Borat gucken - ein total bescheuerter Film, der aber dennoch ganz interessant war!
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Samstag, 4. November 2006

München

Am Montag ist in München die Preisverleihung von Bilder der Forschung. Grund genug um den Matthias in München zu besuchen. Ich war zwar vor Jahren schon mal mit der Schule dort, aber das meiste vergisst man ja eh wieder. Vom Alten Peter - einem alten Dom - aus hat man einen schönen Blick auf München und den nahegelegenen Rathausplatz.

Abends waren wir noch in Garchingen am Forschngszentrum auf einer Party eingeladen - eigentlich ja nur der Matthias, aber ich konnte trotzdem mit. Das war aber eher ein abendlicher Kaffeklatsch.
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Sonntag, 29. Oktober 2006

Delft


Mathias und ich haben übers Wochenende den Bernhard besucht. Der wohnt jetzt in Delft und ist dort als Postdoc tätig. Zu futtern gab's Tappas, zu sehen viel Meer und tolle Landschaften und zu trinken leider zu viel Alkohol. Einen Tag vorher hatte ich mir neue Schuhe gekauft. Die sind natürlich direkt nass geworden - sind jetzt aber viel weicher als vorher.

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Nachtwanderung in der Zitadelle

Heute Abend fand in der Zitadelle in Jülich eine Nachtwanderung statt. Ca. 20 Studenten der FH waren dabei. Ich habe mich quasi in der Studentengruppe versteckt, um günstiger rein zu kommen. Was tut man nicht alles ;o) Dachte ich zumindest, dabei war der Preis von 2€ pro Person ein Festpreis. Na ja, auch egal. Unser „Guide“ war ein älterer Herr aus Aachen, der mit vielen Geschichten und Hinweisen den Ausflug abgerundet hat.
Los ging es mit einem geschichtlichen Überblick über Jülich und die Zitadelle. Dann haben wir uns mit Taschenlampen durch die Zitadelle geschlichen. Die alten Gewölbe in den breiten Festungsmauern wirkten in dem Licht der Öl- und Taschenlampen richtig abenteuerlich. Später sind wir in das Schloss im Inneren der Zitadelle gegangen, das heute zum größten Teil eine Schule ist. Da der Braunkohleabbau Verwerfungen im Boden verursacht, ist eine Hälfte der Schulgebäude hydraulisch flexibel gelagert, um bei bedarf die Höhe anpassen zu können. Die alten Kellergewölbe sind heute mit lauter Ausstellungsstücken ausgestattet, aber wenn man nur die Wände, Decken und Böden betrachtet, bekommt man einen Eindruck davon, wie es früher mal gewesen ist. Ein Flügel des quadratischen Gebäudes ist noch erhalten geblieben und ist von Innen und Außen im alten Stiel restauriert. Insgesamt war die Tour sehr eindrucksvoll und abenteuerlich.

Mehr Infos gibt's bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Zitadelle_J%C3%BClich

Dienstag, 26. September 2006

Und tschüß...

Heute hat sich der Herr Treusch verabschiedet. Nach 19 Jahren im Forschungszentrum geht er jetzt nach Bremen. Für Nicolai und mich Grund genug um mal eben die Hand zu schütteln und ganz nebenbei vom fetten Buffet probieren. Anschließend gab' es noch ein riesen Feuerwerk.
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Mittwoch, 30. August 2006

Straßburg und das Zoologische Museum

In den letzten Tagen habe ich meinen Cousin, den Jean, besucht. Er ist eigentlich nicht wirklich mein Cousin – im Grunde ist er der Sohn, der Tochter, der Schwester meiner Oma – aber wir nennen ihn alle Cousin. In Straßburg wohnt nicht der Jean, sondern seine Oma, also die Schwester meiner Oma. Die hatte ich schon lange nicht mehr gesehen; der Jean übrigens auch nicht. Es war also die Gelegenheit mal wieder zusammen was zu unternehmen. Der Jean ist obendrein noch mit seiner Mutter angereist, was die Sache noch etwas aufgepeppt hat. Jetzt war das schon ein kleines Familientreffen. Jedenfalls haben wir uns Straßburg und das Münster angesehen. Ich hab auch das Haus von Goethe gesehen oder eher die Fenster des kleinen Zimmers, in dem er mal gewohnt hatte.
Als weiteres Highlight haben wir das Zoologische Museum in Straßburg besucht. Das wurde von einem Sammler ausgestopfter Tiere gegründet, als er keinen Platz mehr für seine (ehemals) „privaten“ Exponate hatte. Jetzt kann jeder die vielen ausgestopften und haltbar gemachten Lebewesen aus allen Sparten betrachten. Von Seelebewesen über Insekten, Vögel, Reptilien, Amphibien bis hin zu Säugetieren ist dort alles vertreten. Sogar ne Kuh:
Irre waren auch die Riesigen Krebse und Krabben. Die Hand ist vom Jean und seine ist größer als meine! Ich hatte keine Ahnung, dass die Biester soooo riesig werden können. Ok, den kleineren hab’ ich schon mal im TV gesehen, aber dieses Monster: Wahnsinn!!
Oder diese Schildkröte: Dass das Rückrad mit dem Panzer verbunden ist, wusste ich als Biologe ja schon. Aber wenn man es live sieht, ist das doch etwas anderes. In dem Film „Ab durch die Hecke“ läuft die Schildkröte ja nackig (also ohne Panzer) durch die Gegend. Wie man hier sieht, geht das gar nicht!

Am Dienstagabend war der Spaß dann leider schon wieder vorbei und ich musste die Heimreise antreten. Zwischen Weihnachten und Neujahr hat mich der Jean (und seine Mutter auch) nach Marseilles eingeladen. Mal sehen, ob ich da Zeit habe – ich muss ja irgendwann mal an meiner Dissertation schreiben… Posted by Picasa

Donnerstag, 17. August 2006

C³-Contest

Heute war mal wieder ein Tag des großen Sports: Der Chili-Con-Carne-Contest. Diesmal war ich an der Reihe, erlesene Gäste aus meinem Institut mit den Köstlichkeiten des Chili zu verwöhnen. Unglücklicher Weise hatte ich zu wenig von dem leckeren Süppchen zubereitet - wie peinlich. Aber alle hatten - zumindest - vorgegeben statt geworden zu sein. Noch mal Glück gehabt.