Dienstag, 27. März 2007

Ski-Schluss


Obwohl ich mich gestern immer wieder unfreiwillig inden Schnee gelegt habe, bin ich heute mit neuem Mut ins weiße Gold gestapft und habe mein Glück aufs Neue herausgefordert. Leider habe ich es wohl zu sehr strapaziert und bin wieder ein ums andere mal im Schnee gelandet. Nach unzähligen Stürtzen hatte ich dann die Nase voll und bin mit dem Sascha ins Tal gegangen um meine Skiausrüstung zurückzugeben. Beim nächsten mal muss ich diesen Sport professionell in einer Skischule lernen.
Nachmittags waren wieder Vorträge...
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Montag, 26. März 2007

Eine Skifahrt die ist Lustig...


Die Piste war der absolute Horror. Am ersten Skitag im Leben sofort auf eine ROTE Piste zu müssen ist ganz schön mies. Aber meine geschätzten Kollegenhatten mir ja versichert, dass Skifahren im Grunde total einfach ist und sie mir das im Handumdrehen beigebracht hätten. Die ersten paar Meter hatte ich ihnen das auch gerne abgekauft, aber schon nach kurzer Zeit ging es recht steil Bergab und von dort an gingen die Probleme los. Ich habe mich mehrfach übelst lang gemacht, überschlagen oder einfach nurweg gerutscht. Alles in allem war das sehr spaßig, aber Skifahren ist nicht nur Freizeitspaß, sondern auch anstrengender Sport. So habe ich michdann - ich weiß, es ist peinlich - Zufuß auf den Weg nach unten gemacht. Die Liftfahrten waren aber super: tolle Aussicht und überall Schnee...
Nachmittags war dann die eigentlich Winterschool geplant, wo ich auch meinen Vortrag mit dem Titel "QUANTIFYING THE INTERFACE - Bioanalytical Methods (Part I)" halten musste... ähh, durfte...
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Sonntag, 25. März 2007

Winterschool 2007


Auf der Fahrt ins Kleinwalsatal habe ich nur das Nötigste an Handgepäck dabei gehabt ;o) Wir machen nämlich Zwangsurlaub mit Skifahren, Bergwanderungen und Seminaren.

Sonntag, 18. März 2007

Erinnerungen in 3D

Die Digitalkameras machen es möglich: Fotos werden in unglaublichen Mengen gemacht. Ein Bild ist nicht ganz so geworden wie es sein sollte? Macht nix, dann wird eben noch eins gemacht. Oder, es könnte ja sein, dass das erste Foto vielleicht nicht ganz so toll geworden ist - zur Sicherheit macht man da lieber noch eins.
Genau so ging es mir vor etwa einem Jahr in Sydney. Bevor man riskiert ein verwackeltes, unscharfes oder falsch belichtetes Bild zu bekommen, macht man doch lieber noch eins. Oft bewegt man sich dabei ein kleines Stückchen nach links oder rechts. Oder wie in meinem Fall: das Boot auf dem man steht bewegt sich. Dadurch bekommt man vom selben Motiv Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven. Das Resultat ist eine Verschiebung der Objekt - die sog. Parallaxe (im Vordergrund sind Objekte weiter Verschoben als im Hintergrund). Der Wolkenkratzer hinter dem Opernhaus liegt z.B. auf dem linken Foto etwas weiter links.
Genau diesen Unterschied braucht unser Gehirn um die dritte Dimension (die Tiefe) zu erkennen. Und jetzt muss man einfach den alten Trick anwenden: durch den Bildschirm "durch-träumen", sodass die Bilder etwas verschwimmen. Dabei sollten sich die Bilder auch merkwürdig übereinander schieben (den Kopf zur Korrektur evtl. etwas nach links oder rechts neigen). Man muss das einfach mal mit verschiedenen Entfernungen zum Bildschirm probieren (je größer die Bilder, um so weiter weg muss man). Ich habe noch viele, viele andere alte Fotos gefunden, bei denen ich mich zufällig etwas bewegt habe, bevor ich noch einmal den Auslöser betätigt habe.
Natürlich ist dieser Trick schon älter und heißt Stereoskopie. Diese "zufällige Stereoskopie" macht es aber einfacher sich an die schönen Momente zu erinnern...
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Mittwoch, 14. März 2007

In 3D fotografieren...


...ist eigentlich ganz einfach: Ich war so frei, zwei Bilder von der Zufahrtsstraße zum Forschungszentrum Jülich zu machen. Allerdings bin ich für das Zweite Foto einen guten Schritt zur Seite gegangen. Die beiden Bilder zeigen so das selbe Motiv, aber aus verschiedenen Perspektiven. Genau so funktioniert das mit unseren Augen ja auch: durch den kleinen Abstand zwischen den Augen bekommen wir erst den richtigen dreidimensionalen Eindruck der Welt. Wenn man nun durch den Bildschirm hindurch sieht, sodass das linke Foto für das linke Auge und das rechte Foto für das rechte Auge da ist, sehen beide Augen die Gegend aus leicht verschiedenen Winkeln. Unser Gehirn fühlt sich wie in der realen Welt und alles erscheint in 3D...
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Sonntag, 11. März 2007

Nur 2 Tage...

Ich habe eben etwas total erschreckendes bemerkt: Bakterien vermehren sich ziemlich schnell. Wenn sie genug zu fressen haben und sich sonst auch rundum wohl fühlen, verdoppelt sich ihre Anzahl alle 20 Minuten. Eine winzige stäbchenförmige Bakterie (z.B. Escherichia Coli aus dem Darm) besteht im Grunde ja nur aus Wasser und ein paar Proteinen. Mit einem Durchmesser von 1 µm und knapp 3 µm Länge wiegt sie vielleicht 3 Femtogramm (3∙10-15 g). Ich habe vorhin einfach ausgerechnet, wie lange es dauern würde, bis die aus einem einzigen Bakterium entstehende Bakterienkolonie so viel wiegt wie unsere Erde - etwa 6000 Trilliarden Tonnen (genauer 5,97∙1024 kg). Und erschreckender Weise geht das ziemlich fix:
Nicht einmal 2 Tage würde es dauern - nur 1 Tag, 22 Stunden und etwa 50 Minuten. Vorausgesetzt die Bakterienzahl verdoppelt sich tatsächlich alle 20 Minuten. Natürlich ist das rein theoretisch denn die Bakterien haben nach wenigen Stunden schon keinen Platz und keine Nahrung mehr, folglich sterben sie oder wachsen zumindest viel langsamer. Aber interessant ist diese kleine Spielerei schon... etwa so wie die Geschichte vom Schachbrett und den Reiskörnern.

Freitag, 9. März 2007

Hai-Fisch Steak


Das Casino-Personal im Forschungszentrum hat wohl bemerkt, dass wir jetzt einmal pro Woche selber kochen *hehe* Heute gab es nämlich eine ganz exklusive Fisch-Speise: Haifisch! Eigentlich ganz lecker...
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Freitag, 2. März 2007

Die Amerikanische Botschaft

In den letzten Tagen habe ich unglaublich viele Formulare ausgefüllt und Unmengen an Gebühren für mein Visum an die USA überwiesen - ganz zu schweigen von den sündhaft teuren Telefonaten mit der Visa-Hotline. Heute Morgen bin ich dann ganz früh nach Frankfurt gefahren und habe alle Unterlagen dort abgegeben. Das ging - verglichen mit den Formularausfüllzeigen - erstaunlich schnell. Nicht einmal eine Stunde lang war ich in der Botschaft. Anschließend habe ich mir noch Frankfurt angesehen: den Fernsehturm, die prunkvollen Hochhäuser in der Innenstadt... und dann musste ich auch schon wieder zurück, da das Labor in Jülich noch auf mich wartete...
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Sonntag, 18. Februar 2007

Karneval in Jülich?

Eben ist ein Karnevalszug aus zwei popligen Wagen, aber krass lauter Mucke am Gästehaus vorbeigezogen. Natürlich hat Jülich mehr zu bieten, aber die beiden machten doch eher den Eindruck sich verfahren zu haben... ;o)
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Dienstag, 13. Februar 2007

C4

Ne, kein Sprengstoff, aber mindestens genau so gefährlich ist unser Ritual des Chili-Con-Carne-Contest (C4). Aber wir sind ja alle keine Anfänger mehr und können ordentlich was aushalten. Ich habe mir allerdings zuviel zugemutet und mit den Peperoni-Scheibchen, die der Jan - er war an der Reihe - für uns bereitgelegt hatte, ein Schärfeerlebnis der unerträglichen Art erlebt. Ich hatte ja keine Ahnung, dass das sooo brennen kann! Ich musste dann wie ein Weichei mit trockenem Brot und Milch "löschen". Falls da jemand eine bessere Idee hat, nehme ich die natürlich gerne an...
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